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Martini

Intermediate

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101

Wednesday, October 21st 2009, 5:02am

JEDER BETROFFENE SOLL IM EINZELFALL, GENAU BELEGEN WAS IHM WO WIDERFAHREN IST UND GENAU BEWEISEN WER IHM SOLCHES LEID IN SEINER KINDHEIT UND JUGENDZEIT ZUGEFÜGT HAT !

Wenn ich es richtig verstanden habe:

1. ) „Kriterien“ für „Entschädigung“ “ehemaliger Heimkinder” wie sie anscheinend ein gewisser »ninguno« ( männlich, Jg. 1947 ), ein gewisser »Egon« ( männlich, Jg. 1942 ), ein gewisser »xyz« ( anzunehmen männlich, Jg. unbekannt ) und ein gewisser »KlausF« ( anzunehmen männlich, Jg. unbekannt ) ( und vielleicht auch noch andere ) – die sich im
heimkinder-forum.de
zu sammengefunden haben – haben wollen und einführen wollen ( wenn sie nur könnten ), sind: ob der „ehemalige“ sogenannte „Zögling“ oder das „ehemalige“ sogenannte „schwererziehbare Mädchen“ „SELBER SCHULD WAR“ oder „ES VERDIENT HATTE“ damals in einer solchen „Einrichtungwomisshandelt“, „missbraucht“ und „ausgebeutet“ ( d.h. „gezwangsarbeitet“ ) wurde, ( a. ) gewesen zu sein, ( b. ) auch selbst dort „all solchen Misshandlungen“ ausgesetzt gewesen zu sein, ( c. ) DADURCH gelitten zu haben, und ( d. ) DADURCH geschädigt worden zu sein.

Wenn ich es richtig verstanden habe:

2. ) würden die oben Genannten ( und vielleicht auch andere ) – die sich im
heimkinder-forum.de
zu sammengefunden haben – haben wollen und einführen wollen ( wenn sie nur könnten ) »genau berechnen, wer wie lange und wo „misshandelt“, „missbraucht“ und „ausgebeutet“ wurde« und »„Entschädigung“ nach „solchen weiteren Kriterien“ kalkulieren«.

Wenn ich es richtig verstanden habe:

3. ) würden die oben Genannten ( und vielleicht auch andere ) – die sich im
heimkinder-forum.de
zu sammengefunden haben – haben wollen und einführen wollen ( wenn sie nur könnten ), daß ein jeder „Betroffener“ und eine jede „Betroffene“, IM EINZELFALL !, GENAU BELEGT WAS IHM / IHR WO WIDERFAHREN IST UND GENAU BEWEIST WER IHM / IHR SOLCHES LEID IN SEINER / IHRER KINDHEIT UND JUGENDZEIT, während er / sie sich als Schutzbefohleneroder alsSchutzbefohlene“ „in Obhutbefand, ZUGEFÜGT HAT, und sich einer genauen „Untersuchung“ ( Cross-examination = Befragung ) „all dieser Einzelheiten“ unterziehen läßt ).

Das ist nicht etwas für was sich der „
Verein ehemaliger Heimkinder e.V.VEHe.V.“ ) ( „Veh e.V.“ ) ( „VEH“ ) ( „V E H e.V.“ ) und seine Rechtsberater, einsetzen oder unterstützen oder haben wollen !!!
Signature from »Martini« Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus, und ein Armutszeugnis für jede "Demokratie" und angeblichen "Rechtsstaat", wo versucht wird dies einzuschränken.

102

Wednesday, October 21st 2009, 8:43am

wie sie anscheinend ein gewisser »ninguno« ( männlich, Jg. 1947 ), ein gewisser »Egon« ( männlich, Jg. 1942 ), ein gewisser »xyz« ( anzunehmen männlich, Jg. unbekannt ) und ein gewisser »KlausF« ( anzunehmen männlich, Jg. unbekannt ) ( und vielleicht auch noch andere ) – die sich im heimkinder-forum.de zu sammengefunden haben – haben wollen und einführen wollen ( wenn sie nur könnten ), sind: ob der „ehemalige“ sogenannte „Zögling“ oder das „ehemalige“ sogenannte „schwererziehbare Mädchen“ „SELBER SCHULD WAR“ oder „ES VERDIENT HATTE“ damals in einer solchen „Einrichtung“ wo „misshandelt“, „missbraucht“ und „ausgebeutet“ ( d.h. „gezwangsarbeitet“ ) wurde, ( a. ) gewesen zu sein, ( b. ) auch selbst dort „all solchen Misshandlungen“ ausgesetzt gewesen zu sein, ( c. ) DADURCH gelitten zu haben, und ( d. ) DADURCH geschädigt worden zu sein.


was soll dieser schwachsinn? bist du nicht in der lage, ein thema konstruktiv zu diskutieren? bzw. auf einfache fragen zu antworten? du verhälst dich nicht besser, als die institutionen, die du anprangerst, weil sie nicht konkret werden und nur "wischiwaschi" von sich geben. da du doch so gut bescheid weiß, würde es dir gut stehen, auf konkrete fragen, mit logig und ohne polemik zu antworten. das würde m.e. auch deine glaubwürdigkeit zu gute kommen.

aber im grunde hast du es schon sehr gut erkannt: eine frau schreyer (maulwurfs mutter) die rund 30 jahre in einem heim zwangsarbeiten mußte, wahrscheinlich mehrfach mißbraucht wurde,geschlagen und gequält wurde; in der zeit des nationalsozialismus um ihr leben fürchten mußte , soll soviel entschädigung bekommen, wie einer, der "nur" einige monate "zwangsarbeiten" mußte? oder eine(r) der einfach nur in einem heim war, ohne mißbrauch,zwang zur arbeit, schul und berufsausbildung bekommen hat. habe ich das so richtig verstanden? ist dies dein weg, "gerechtigkeit" für alle heimkinder einzufordern?
da stellt sich mir die frage, was für eine rechtsauffassung du vertritts.
Signature from »ninguno«
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das ist die angst,
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阿千里之行始於一步
Eine Reise von 1000 Meilen, beginnt mit einem Schritt
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103

Wednesday, October 21st 2009, 9:35am

ninguno, ich schließe mich deinem beitrag an.

wir können hier nur unsere gedanken und ideen einbringen. schade nur, dass martini hier durch verdrehungen die diskussion stört.



für werbekampagne "witti und..." sollte er sich eine andere plattform suchen.



xyz

:coffee:

104

Wednesday, October 21st 2009, 11:10am

Bei aller Liebe,


ich persönlich halte von Herrn Martini
nicht allzu viel. Er drischt mir hier zu viel fasen, lese seine Beiträge nur
noch flüchtig. Er profiliert sich hier in einer weiße, die nicht meine Zustimmung
findet. Aber das Recht, sich hier in überzogenen Artikeln darzustellen, kann
und sollte man einen jeden selbst überlassen.















Jeder kann und sollte sich ein eigenes
Bild von Herrn Martini erstellen, ich habe es getan und muss feststellen, das
er sich selber zu wichtig nimmt.



Egon
Signature from »Egon« Hab mich lieb, auch wenn ich manchmal frech und böse bin. :D

Martini

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105

Wednesday, October 21st 2009, 11:54am

JEDER BETROFFENE SOLL IM EINZELFALL, GENAU BELEGEN WAS IHM WO WIDERFAHREN IST UND GENAU BEWEISEN WER IHM SOLCHES LEID IN SEINER KINDHEIT UND JUGENDZEIT ZUGEFÜGT HAT !

.
Ich habe in meinem Beitrag ( Beitrag
101, oben ) einfach mal zusammengefaßt was »ninguno« und seine kleine Gruppe von Gefolgsleuten seit Wochen / Monaten / Jahren hier und anderswo in diesem Forum – dem heimkinder-forum.de
– argumentiert hat / haben:

( Wenn jetzt HIER etwas als „Schwachsinn“ dahingestellt wird, wessen „Schwachsinn“ ist es dann ? )

Die Diskussion hier befaßt sich doch nur mit „Betroffenen“, nicht mit „Nicht-Betroffenen“ ! – Meine Diskussion zumindest beschränkt sich auf „Betroffene“ – eine Gesamtzahl, die von Experten auf 500000 bis 800000 noch lebende „Betroffene“ geschätzt wird. – Und die, die berichten, daß es ihnen „gut ging“ in „Heimen“, in denen sie zu einer bestimmten Zeit gewesen sind, sind keine „Betroffenen“ ! )

Gemäß den „Kriterien“ der „WIDERSPRECHENDEN“, sollen „bestimmte“ „Betroffene“ viel, viel weniger „Entschädigung“ erhalten, als „andere“ „Betroffene“; und „wieder andere“ „Betroffene“ sollen gemäß den „Kriterien“ der „WIDERSPRECHENDEN“ überhaupt keine „Entschädigung“ bekommen.

Tatsache ist, wir die „Betroffenen“ werden von „hartherzigen Verantwortlichen“ GEGEISELT, weswegen wir uns erst einmal, und anfänglich, in unseren „basis Forderungen“ auf 50000 Euro per „Betroffenen“ / „Betroffene“ beschränken. Wir, – alle „Betroffenen“ eingeschlossen !!! – sind auf den „Good Will“ der „Täterorganisation“ / „Hauptverantwortlichen“ / „Mitverantwortlichen“ angewiesen und die sträuben sich sogar gegen diese symbolische Geste ( d.h. gegen „basis Forderungen“ ).

( Was mir einer der „WIDERSPRECHENDEN“ – »ninguno« – jetzt zuzuschreiben versucht, habe ich noch nie und nirgens gesagt oder geschrieben, wie ihm auch sehr wohl bewußt ist ! )

Die „Anspruchsgegner“ insgesamt DÜRFEN mehr geben, wenn sie wollen, niemand hält sie davon ab !!! Und, so – zum Beispiel – könnten sie auch der „Betroffenen“, Frau Elfriede Schreyer ( der Mutter von Herrn Heinz Schreyer ! ), dreißig mal mehr als die basis 50000 Euro zahlen, denn verdient hat sie es ganz bestimmt ( gar keine Frage ! ). In den USA stünden Ihr Hundert-Millionen Dollars zu, für das zu was sie durchgemacht und erlitten hat. Leider aber ist es in Deutschland anders ( und das ist nicht meine Schuld ! ).

Und genau SO sieht es auch der
Verein ehemaliger Heimkinder e.V.VEHe.V.“ ) ( „Veh e.V.“ ) ( „VEH“ ) ( „V E He.V.“ ) und seine Rechtsberater !!!
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106

Wednesday, October 21st 2009, 12:06pm

soll soviel entschädigung bekommen, wie einer, der "nur" einige monate "zwangsarbeiten" mußte?


In der Tat, ein Umstand der zum Nachdenken anregen könnte.
Wenn jedes Leben einmalig ist, was ist dann der Verlust einen Monats vom eigenen Lebens wert?

Eine Entschädigung kann auch Kombinationen verschiedener Möglichkeiten bedeuten, zb eine pauschalisierten Grundbetrag für Opfer die in so einem Heim waren und einen Betrage der von persönlichen Faktoren abängig ist, wie Körperverletzung.
Ich sehe da keinerlei Probleme.
Natürlich hat Martini nicht die gleichen Möglichkeiten wie eine Institution, solche Vorwürfe sind nicht haltbar.
Er muss sich selber alles erarbeiten auf eigene Kosten und in seiner Freizeit, demgegenüber eine Institution bzw die Mitarbeiter dieser hier ganz anders aufgestellt sind.
Signature from »Bene« Im alten Rom hat ein Senator vorgeschlagen, man sollte alle Sklaven mit einem weißen Armband versehen, um sie besser erkennen zu können.
„Nein“, sagte ein weiser Senator, „Wenn sie sehen wie viele sie sind, dann gibt es einen Aufstand gegen uns.“
http://www.kulturdieb.de/

This post has been edited 1 times, last edit by "Bene" (Oct 21st 2009, 12:19pm)


107

Wednesday, October 21st 2009, 12:09pm

Die Diskussion hier befaßt sich doch nur mit „Betroffenen“, nicht mit „Nicht-Betroffenen“ ! – Meine Diskussion zumindest beschränkt sich auf „Betroffene“ – eine Gesamtzahl, die von Experten auf 500000 bis 800000 noch lebende „Betroffene“ geschätzt wird. – Und die, die berichten, daß es ihnen „gut ging“ in „Heimen“, in denen sie zu einer bestimmten Zeit gewesen sind, sind keine „Betroffenen“ ! )


ts,ts,ts. die "experten gehen von 500 000 -800 000 menschen aus, die mal im heim waren. nicht von 500 000 - 800 000 mißbrauchte menschen. das ist ein kleiner, aber feiner unterschied.

und wenn einer eine entschädigung verlangt, die für alle gleich sein soll, obwohl es sehr unterschiedliche biografien gab und gibt, sagt er schon, das alle gleiche "erlebnisse" hatten.

und komm nicht immer mit usa, irland u.ä. länder. diese haben ein ganz anderes rechtssystem, als deutschland.(hier würde z.b. keiner 1 000 000 $ bekommen, weil ein micowellenhersteller kein schild angebracht hat, das eine microwelle nicht für lebende tiere geeignet ist.) beschränke dich einfach mal auf das hiesige rechtssystem, denn das ist für deutsche relevant.
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etwas falsches zu sagen

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108

Wednesday, October 21st 2009, 12:16pm

beschränke dich einfach mal auf das hiesige rechtssystem, denn das ist für deutsche relevant.

Das EU Recht ist diesem doch übergeordnet :gruebel:
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109

Wednesday, October 21st 2009, 12:23pm

nein
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110

Wednesday, October 21st 2009, 12:25pm

Und die, die berichten, daß es ihnen „gut ging“ in „Heimen“, in denen sie zu einer bestimmten Zeit gewesen sind, sind keine „Betroffenen



Kann man das so einfach Pauschalisieren?
Ist Recht subjektiv ?
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111

Wednesday, October 21st 2009, 12:33pm

so lange wie recht von menschen gesprochen wird - denke ich schon. deswegen haben wir ja in der brd so unterschiedliche rechtsprechungen für einen und denselben straftatbestand. nur ist das etwas, was man nicht ändern kann.
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Christel

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112

Wednesday, October 21st 2009, 1:41pm

in einem Punkt scheinen wir uns hier einig zu sein. Nämlich: Alle Schreiber wollen, dass es am Schluss der Diskussion zu einer zufriedenstellenden Lösung für alle kommen wird.

ninguno appeliert an das Verständnis der Heimkinder, für die schwierige Arbeit des runden Tisches und dafür, dass der Verein ehemaliger heimkinder nicht automatisch für alle sprechen und entscheiden sollte.
Martini setzt sich schon bevor eine entgültige Entscheidung in Berlin gefallen ist, für die jenigen Heimkinder ein, die sich selber niemals zu Wort melden würden, weil sie vielleicht gar nicht in der Lage sind , das alleine zu tun und weil sie leer ausgehen würden, weil vieles wegen einer Aktenvernichtung nicht mehr belegbar ist.

Wenn martini auf dem Standpunkt steht, dass es eine Regelung geben sollte, von der dann auch wirklich die Schwächsten profitieren, dann macht er das sicher nicht, um sich seine eigenen Taschen zu füllen, sondern weil er weiß, das sonst nur die Stärksten, die selber in der Lage sind vor Behörden ihre Ansprüche durch zu setzen, Nutznieser von einer zufriedenstellenden Lösung sein werden. Er hält für die Diskussion einfach nur seinen Kopf hin, weil man ja nicht mit einer Parkuhr diskutieren oder streiten kann.

Beide Gesichtspunkte sind wichtig um angemerkt zu werden.
Jedem wird es letztendlich freigestellt sein, eine eventuelle Entschädigung persönlich anzunehmen, oder gleich wieder in soziale Projekte zu stecken, weil er meint, das nicht zu benötigen.

Wenn die Diskussion so weiter geführt wird wie hier im Moment, dann sehe ich die Gefahr, dass es letztendlich nicht daran scheitern wird, dass die Kirchen, Jugendämter und die Politik ihr möglichstes tun,um sich in der Sache einig zu werden, sondern dass sich die ehemaligen Heimkinder untereinander selbst misshandeln und zerreißen, weil Missgunst, gegenseitiges Anzweifeln , Neid oder Unterstellungen vom damaligen Heimaufenthalt rüber gerettet wurden in das heutige Bewußtsein. Kann ja sein, dass genau darauf gewartet wird, weil die Kirchen sehr genau wissen, wie Heimkinder ticken. das ist ja immerhin die Frucht ihrer Erziehung.

hoffen wir mal, dass meine Befürchtungen nicht eintreffen werden.
Signature from »Christel« gemeinsam sind wir stark :thumbsup::

113

Wednesday, October 21st 2009, 2:40pm

Möchte nochmals ein Wort zum Thema Entschädigung ehemaliger Heimkinder
los werden. Ich und eventuell hier Andersdenkende Heimkinder sind doch nicht
gegen eine Entschädigung. Ganz im Gegenteil, für die, die in Heimen gleich
welcher Art sie untergebracht waren, (Katholisch, Evangelisch oder Staatlich) Ungerechtigkeit
erfahren haben, sei es nun Körperlicher oder Seelischer Gewalt, dehnen gehört
eine Entschädigung zugesprochen. Ich persönlich werde keinen Antrag auf Entschädigung
stellen, wie ich es des Öfteren schon mal erwähnt habe, war meine Einweisung
ins Erziehungsheim rechtens und meine alleinige schuld. Wer wie ich in der
Jugend nur misst gebaut hat, musste auch mit allen Konsequenzen rechnen, die
zur damaligen zeit in den Erziehungsheimen herrschten. Weisenkinder, die in den
Heimen untergebracht waren, sind ohne deren schuld zu Unrecht in
Erziehungsheimen gewesen bzw. zwangseingewiesen worden. Hatten sie es doch
schon schwer genug, ohne Eltern aufwachsen zu müssen, dehnen gehört mein ganzes
Mitgefühl, weil sie eben zu Unrecht in den Heimen waren. Wir die ehemaligen
Heimkinder, sollten uns stärker für die jetzigen Heimkinder einsetzen, das
dehnen nicht das wiederfährt, was einige ehemalige Heimkinder erleben mussten.
Mit Sicherheit sind die heutigen Erziehungsmethoden anders als zu meiner zeit.
(1955) Sicher gibt es noch Heime mit geschlossenen Gruppen. (Martini Stift Appel
hülsen) Aber die, die in den geschlossenen Gruppen sind, werden es auch wohl zu
Recht sein. Den ohne einen Richterlichen Beschluss, ist eine Einweisung in
solchen Gruppen nicht möglich. Zum Schluss sei noch erwähnt, das einige eine Entschädigung
erwarten, die nicht macht bar sein wird. Meiner Meinung nach wird es wie bisher,
zu einer Entschuldigung kommen, was einige Einrichtungengen ja auch schon getan
haben und das war es dann.



Egon
Signature from »Egon« Hab mich lieb, auch wenn ich manchmal frech und böse bin. :D

114

Wednesday, October 21st 2009, 2:53pm




christel, gut gemeint.

aber du schaffst es so nicht, den eindruck, den manche hinterlassen, zu positivieren. und einer der hauptgründe hast du null berücksichtigt: die ehrlichkeit (wahrheit). wie kann ich von der "gegenseite" wahrheit fordern, wenn ich selbst nicht bereit bin, ehrlich zu handeln? wenn mir etwas zusteht, steht mir etwas zu. aber wenn mir etwas nicht zusteht, ist es unehrlich und unehrenhaft darauf zu bestehen.

wie ich schon einem anderen user in einer pn schrieb: jeden morgenm muss ich mich rasieren und dazu benötige ich einen spiegel in dem ich hinein sehen muss...............................
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115

Wednesday, October 21st 2009, 4:58pm

Guten Tag Egon,

Du hattest geschrieben, Du seist selbst Schuld daran, dass Du in ein Erziehungsheim gekommen bist, weil Du Mist gebaut hast. Ich wüsste gern, ob Du wirklich der Meinung bist, dass die überzogenen "Erziehungs-Methoden" wirklich in Ordnung waren. Ja, Erziehungsheim, gut und schön. Aber die Methoden waren doch wohl wirklich nicht angebracht, oder?

Man darf nicht vergessen, dass es sich immer noch um Kinder bzw. Jugendliche gehandelt hat. Selbst Erwachsene durften nicht so behandelt werden, wie es damals geschah, teilweise.

Oder habe ich Dich missverstanden?

116

Wednesday, October 21st 2009, 5:17pm

deswegen haben wir ja in der brd so unterschiedliche rechtsprechungen


Nein haben Wir nicht.
Subjektiv in diesem Falle wäre die Frage nach dem Grund/Motiv einer Straftat , da giebt der Gesetzgeber natürlich Spielraum vor, Spielraum für die Richter, die eben entscheiden müssen wie und warum es zu der Straftat gekommen ist und was die Motive waren für den/die Täter, was am Ende Würdigung findet durch das Gericht bei der Höhe des Strafmaßes.
Das gilt aber für das Strafgesetz.
Verschiedene Strafen in ein und der derselben Sache implizieren nicht verschiedenes Recht :Klugscheiss:

Weil gerne der Begiff USA fällt in dieser Sache, die USA hat auch kein Soziales Sicherungssystem wie hier in Deutschland und muss demzufolge bei Entschädigungen ganz andere Maßstäbe ansetzten wie es hier in Deutschland möglich ist.
Deswegen der Begriff--> Soziales Sicherungssystem :Klugscheiss:
Eine Entschädigung wird sich hier also anderes Zusammensetzen wie in den USA, wo es die sozialen Sicherungssystem so nicht giebt, zumindest solange es diese noch so giebt :geheim:
Also Beträge im 5 stelligen Bereich sind hier absurd.
Es müssten die Sozialversicheungen nachgezahlt werden, die Rentenbeiträge nach berechnet werden, und dann erst kommt die Frage der Strafrechtlichen Relevanz, die ja vor Zahlung von Entschädigungen bei Unrecht erst geklärt werden müsste, zumindest sieht es das Gesetz so.
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117

Wednesday, October 21st 2009, 5:21pm

Guten Tag Egon,

Du hattest geschrieben, Du seist selbst Schuld daran, dass Du in ein Erziehungsheim gekommen bist, weil Du Mist gebaut hast. Ich wüsste gern, ob Du wirklich der Meinung bist, dass die überzogenen "Erziehungs-Methoden" wirklich in Ordnung waren. Ja, Erziehungsheim, gut und schön. Aber die Methoden waren doch wohl wirklich nicht angebracht, oder?

Man darf nicht vergessen, dass es sich immer noch um Kinder bzw. Jugendliche gehandelt hat. Selbst Erwachsene durften nicht so behandelt werden, wie es damals geschah, teilweise.

Oder habe ich Dich missverstanden?

Es war aber auch in einigen Schulen noch "Mode" zu dieser Zeit , Schüler zu züchtigen, diese müsste man nach deiner Logic dann auch entschädigen.
Den Begriff Unrecht hat der Gesetzgeber klar Definiert und damit an bestimmte Voraussetzungen gebunden.
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118

Wednesday, October 21st 2009, 5:25pm

Nein, Bene, das hast Du nicht richtig verstanden.

Ich meine nicht die "ganz normale Tracht Prügel...", sondern das Eingemachte. Das, was manche Perverslinge drauf hatten. Weißt schon, diese Spielchen. Oder die Sache mit dem Erbrochenen. Kann mir keiner erzählen, dass das normal war.

119

Wednesday, October 21st 2009, 5:25pm

jeden morgenm muss ich mich rasieren und dazu benötige ich einen spiegel in dem ich hinein sehen muss...............................


Nicht jeder denkt und empfindet aber so wie Du,hat diesen Sinn für soziale Gerechtigkeit mit der Zeit entwickelt der Dich wirklich ehrt, aber deswegen kein Maßstab für die Allgemeinheit sein muss ;)
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120

Wednesday, October 21st 2009, 5:32pm

Nein, Bene, das hast Du nicht richtig verstanden.

Ich meine nicht die "ganz normale Tracht Prügel...", sondern das Eingemachte. Das, was manche Perverslinge drauf hatten. Weißt schon, diese Spielchen. Oder die Sache mit dem Erbrochenen. Kann mir keiner erzählen, dass das normal war.


Ich habe so einiges gelesen was mir wirklich die Haare hat zu Berge stehen lassen im Wörtlichen Sinne.
Aber hier müssten zuerst Strafanzeigen gestellt werden, und hier müssten Sich genau die zusammenfinden die das auch wirklich so erlebt haben, was ja bei weitem nicht alle waren.
Der Gesetzgeber sieht aber in solchen Fälle zwar ein höheres Strafmaß vor bzw ermöglicht dieses, nicht aber eine besonders hohen Entschädigungszahlung, eben weil der Staat über das Soziale Sicherungssystem hier den Betroffenen zu Seite steht,mit Frührente, Invaliden Rente usw, die es eben auch nicht in einer USA gibt.

Wenn Ihr natürlich die Kirche verklagt, dann würde ich auch versuchen das maximale herauszuholen, da die Kirche hier einseitig einen Vorteil aus dieses unerträglichen Lebenssituationen der Betroffenen gezogen hatte.
Das ist Euer gutes Recht, aber den Staat kann man so in dieser Form nicht verklagen, da kann man nur mit der Politik verhandeln, wobei da wiederum vernünftigere Forderungen hilfreich sein können ;) um einen Kompromiss finden der zu Lebzeiten für die Betroffenen noch umsetzbar wäre :taetschel:
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